Warmes Klima bedroht die amerikanische Küstenkiefer
Dienstag, den 01. März 2011 um 11:26 Uhr
Der typische Nadelbaum des amerikanischen Nordwestens wird immer weniger. Gegen Ende des Jahrhunderts könnte die Küstenkiefer fast verschwunden sein. Schuld daran ist die Klimaerwärmung, berichten amerikanische und kanadische Forscher in der Zeitschrift «Climate Change».
Die «Lodgepole Pine» (Pinus contorta, auf deutsch Küsten- oder Drehkiefer) ist heute über den ganzen amerikanischen Nordwesten verbreitet und ist etwa der typische Baum des Yellowstone Nationalparks. Sie besiedelt kalte Höhenlagen nach Waldbränden und erträgt extreme Temperaturen und hohe Schneelasten im Winter. Schon heute jedoch schrumpft ihr Verbreitungsgebiet, und bis zum Jahr 2080 wird der Baum nur noch auf 17 Prozent der heutigen Fläche wachsen, berichten Richard Waring von der Oregon State University in Corvallis (USA) und Nicolas Coops von der Universität von British Columbia in Vancouver (Kanada).

