Rückblick auf auf wichtige Veranstaltungen im Jahr der Wälder
WaldGeschichten - Forst und Jagd in Bayern 811 - 2011
Helmut Brunner, Staatsminister für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, eröffnet am Mittwoch, den 30. März 2011, um 18.00 Uhr im Lesesaal des Bayerischen Hauptstaatsarchivs, Schönfeldstraße 5, München die beiden Austellungen „WaldGeschichten“ und „(M)ein Tag im Wald“. Mit diesen Ausstellungen leistet das Bayerische Hauptstaatsarchiv seinen besonderen Beitrag zum „Internationalen Jahr der Wälder“!
Zu Wald, Forst und Jagd in Vergangenheit und Gegenwart werden in den Archiven zahlreiche Dokumente verwahrt: Archivalien zu höfischem Jagdvergnügen, Aufsicht über die Wälder und Forstorganisation, romantischer Liebe zum Wald, Forstbewirtschaftung und Naturschutz, Jägern, Förstern und Wilderern.
Aus diesem reichen Fundus schöpft die vom Bayerischen Hauptstaatsarchiv erarbeitete Ausstellung „WaldGeschichten“, deren breites Themenspektrum mit der mittelalterlichen Rodungstätigkeit einsetzt und mit Überlegungen zu Erderwärmung und zu Klimawandel endet. Das älteste Schriftstück in der Ausstellung ist eine 1200 Jahre alte Pergamenturkunde Kaiser Karls des Großen. Die Archivalien werden in größerem Umfang ergänzt durch Werke der bildenden Kunst und der Alltagskultur. Kooperationspartner für die Ausstellung sind das Bayerische Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, das Freilichtmuseum Glentleiten des Bezirks Oberbayern und der Lehrstuhl für Ökoklimatologie am Wissenschaftszentrum Weihenstephan der Technischen Universität München sowie das Bayerische Zimmererhandwerk und der Bayerische Waldbesitzerverband.
„(M)ein Tag im Wald“ haben Schülerinnen und Schüler der 12. Klasse des Gymnasiums Ottobrunn im P-Seminar (Projektseminar zur Studien- und Berufsorientierung) im Rahmen des Biologieunterrichts erarbeitet. Das P-Seminar ist Bestandteil des neu eingeführten G 8. Die Schülerinnen und Schüler gestalten mit ihren Projektergebnissen einen Ausstellungsraum, sie haben unter anderem einen Hochsitz und „Fühlkästen“ mit Pflanzen, Zweigen und Früchten des Waldes aufgebaut.
- Mehr Informationen und Bilder auf der Homepage der Bayerischen Staatlichen Archive
- Eröffnungsrede von Minister Brunner
Holznutzung ist aktiver Klimaschutz
Mit dem Start der Holzzuwachsuhr wird offiziell das Internationale Jahr der Wälder in Bayern eingeläutet
„Forstwirtschaft ist eine der wenigen Möglichkeiten, dem Klimawandel entgegenzuwirken“, dies stellte Sepp Spann, Präsident des Bayerischen Waldbesitzerverbandes, beim Start der Holzzuwachsuhr im Maximilianeum fest. Sepp Spann übergab zusammen mit Staatsminister Helmut Brunner am 10. Februar 2011 dem 1. Vizepräsidenten des Bayerischen Landtags Reinhold Bocklet die Holzzuwachsuhr und forderte die Abgeordneten des Bayerischen Landtags auf, die heimische Forstwirtschaft zu stärken und Rahmenbedingungen festzulegen, die es den 700.000 bayerischen Waldbesitzern auch künftig ermöglichen, ihre Wälder umfassend nachhaltig zu bewirtschaften. Die Forstwirtschaft setzt 200.000 Erwerbstätige in Lohn und Brot, denn jeweils 100 m³ Holz schaffen bzw. erhalten einen Arbeitsplatz im Cluster Forst und Holz.
Mit dem Ingangsetzen der Holzzuwachsuhr durch den 1. Vizepräsidenten Reinhold Bocklet erfolgte symbolisch der Startschuss zum Internationalen Jahr der Wälder in Bayern.
- Komplette Pressemitteilung auf www.bayer-waldbesitzerverband.de
- Rede von Minister Brunner anlässlich der Übergabe der Holzzuwachsuhr
"Den Wert des Waldes deutlich machen"
Brunner zum bundesweiten Start ins Jahr der Wälder
Zum bundesweiten Start ins Internationale Jahr der Wälder am heutigen Montag hat Forstminister Helmut Brunner angekündigt, die gesellschaftliche Bedeutung des Waldes stärker ins Blickfeld der Öffentlichkeit zu rücken.
"Wir müssen die vielfältigen Leistungen der Wälder und die Bedeutung ihrer nachhaltigen Bewirtschaftung dauerhaft im Bewusstsein der Menschen verankern", sagte der Minister im Walderlebniszentrum Tennenlohe bei Erlangen, wo er ein neues Besucherzentrum eröffnete. Das Jahr der Wälder sei eine hervorragende Gelegenheit, der Öffentlichkeit mit gezielten Aktionen nahe zu bringen, „dass der Wald für uns und unser Land ökonomisch, ökologisch und kulturell eine herausragende Bedeutung hat“. Eine Schlüsselrolle spielen dabei laut Brunner die acht bayerischen Walderlebniszentren mit jährlich mehr als 250 000 Besuchern, denn: „Sie vermitteln spannende Naturerlebnisse verbunden mit wertvollen Informationen und machen damit Wald und Forstwirtschaft erlebbar.“
Bild: Schlüsselübergabe für das neue Besucherzentrum.
V.l.n.r. Dr. Peter Pröbstle, Bereichsleiter Forsten - Amt für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Fürth, Reinhard Brem, Leiter des Walderlebniszentrums Tennenlohe, Forstminister Helmut Brunner


