Publikationen zum Internationalen Jahr der Wälder 2011

Stellungnahme NW-FVA zur Greenpeace-Studie

Mit der Veröffentlichung der Studie "Deutschlands internationale Verantwortung: Rotbuchenwälder im Verbund schützen" im April 2011 hat eine heftige Naturschutzdebatte ihren vorläufigen Höhepunkt erreicht. Nach Ansicht der NW-FVA greift das Gutachten einer abgewogenen und ökologisch fundierten Lösung vor. Es bietet keinen Ziel führenden Lösungsweg an, sondern trägt eher zur Verhärtung der bereits bestehenden Konflikte um nutzungsfreie Wälder bei.

LWF aktuell 81 - Internationales Jahr der Wälder

Die Vereinten Nationen haben das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder erklärt.

Unter dem Motto »Wälder für Menschen« stehen die Bedeutung und die vielfältigen Funktionen des Waldes für die Menschen im Mittelpunkt. Die UN betonen dabei die Notwendigkeit einer nachhaltigen Forstwirtschaft. Nur nachhaltig bewirtschaftete Wälder können allen Ansprüchen der Gesellschaft umfassend gerecht werden. Wir brauchen den Wald als wertvollen Natur- und Lebensraum mit all seinen vielfältigen Schutz- und Erholungsfunktionen, aber auch als zuverlässigen Lieferant nachwachsender Rohstoffe für den Forst- und Holzsektor. Dabei fällt Bayern eine besondere Verantwortung zu, denn der Freistaat hat mit 2,5 Millionen Hektar Wald nicht nur die größte Waldfläche aller Bundesländer, es wachsen hier auch die wuchskräftigsten Wälder Europas. Unsere nachhaltige, naturnahe Forstwirtschaft ist international anerkannt und Vorbild für viele Länder.

LWF aktuell 76 - Biodiversität und Nachhaltigkeit

Wald, ein Dach für nachhaltige Vielfalt

Passend zum Jahr der Biodiversität 2010 beschäftigt sich diese LWF-aktuell-Ausgabe mit der biologischen Vielfalt im Wald und den Einflüssen der Forstwirtschaft.
In verschiedenen Beiträgen gehen wir der Frage nach, welche Bedeutung der Wald für die biologische Vielfalt besitzt und wie eine nachhaltige Forstwirtschaft diese erhalten und fördern kann. In Deutschland kommen etwa 43.000 landbewohnende Tierarten vor. Im Naturwaldreservat Niddahänge im hessischen Vogelsberg wiesen Wissenschaftler auf einer Fläche von 74 Hektar 4.500 Tierarten nach. Das heißt, auf 0,000002 Prozent der Fläche Deutschlands leben 10 Prozent aller heimischen Tierarten! Ein schöneres Beispiel für die Bedeutung unseres Waldes als Garant für die biologische Vielfalt lässt sich nicht finden, zumal dieses Naturwaldreservat noch bis 1988 als Wirtschaftswald genutzt wurde.

LWF-Spezial 01 - Alte Bäume-Zeitzeugen in Bayerns Wäldern

Baumveterane in Bayern

"Bäume sind für mich immer die eindringlichsten Prediger gewesen. Ich verehre sie, wenn sie in Völkern und Familien leben, in Wäldern und Hainen. Und noch mehr verehre ich sie, wenn sie einzeln stehen. Sie sind wie Einsame. Nicht wie Einsiedler, welche aus irgendeiner Schwäche sich davon gestohlen haben, sondern wie große, vereinsamte Menschen, wie Beethoven und Nietzsche. In ihren Wipfeln rauscht die Welt, ihre Wurzeln ruhen im Unendlichen; allein sie vermehren sich nicht darin, sondern erstreben mit aller Kraft ihres Lebens nur das Eine: Ihr eigenes, in ihnen wohnendes Gesetz zu erfüllen, ihre eigene Gestalt auszubauen, sich selbst darzustellen. Nichts ist heiliger, nichts ist vorbildlicher als ein schöner, starker Baum....Bäume sind Heiligtümer. Wer mit ihnen zu sprechen, wer ihnen zuzuhören weiß, der erfährt die Wahrheit. Sie predigen nicht Lehren und Rezepte, sie predigen, um das einzelne unbekümmert, das Urgesetz des Lebens.... Wer gelernt hat, Bäumen zuzuhören, begehrt nicht mehr, ein Baum zu sein. Er begehrt nichts zu sein, als was er ist. Das ist Heimat. Das ist Glück".

Aus „Bäume“ von Hermann Hesse, 1918

Forstcast - Waldradio

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